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Visionen

Von Frieden, Wirksamkeit
und den neuen Aufgaben in der Welt

Visionen: Hier geht es um das Überdauernde. Fragen danach, ob man überhaupt etwas verändern kann, wo wir als Generation grade stehen oder was die in Zukunft wirklich zentralen Themen sind, werden hier beantwortet. Die Antworten waren ziemlich reichhaltig und unterschiedlich. Deshalb gebe ich hier nur ein paar Schlaglichter.

Überrascht hat mich vor allem die Frage nach dem Stand unserer Generation. Wir seien weiter als seine Generation, sagte zum Beispiel Nicanor Perlas. „Spiritually more profound.“ Er sitze manchmal einem jugendlichen Gegenüber und würde dann merken, dass es eigentlich „ein fünfzigjähriger Mann ist, mit sehr jungem Gesicht“. Wir hätten schon jetzt verstanden, dass separierte Weltmodelle nicht weiterbringen, während er sich das über Jahrzehnte erst erarbeiten musste. Scilla Elworthy hat es ganz ähnlich ausgedrückt: Wir hätten eienn großen Vorteil, was unseren Ausgangspunkt angeht (und sie meint damit nicht nur das Materielle). Es seien ganz neue Möglichkeiten der positiven Veränderung gegeben, die man aber auch nutzen müsste. Nobelpreisträger Peter Grünberg, um einen  dritten Vertreter dieser These anzuführen, stimmt in das Loblieb unserer Generation ein, verweist aber auf die Ordnung und Systematik, die seiner Generation und 68ern gefehlt habe. Dieses Chaos sei in uns überwunden, meint er. Ich habe mich lange gefragt, ob beide Positionen gleichzeitig stimmen können. Rein logisch meine ich jetzt.

Verändern könnte man mit einem solchen Potenzial, da sind ziemlich alle einer Meinung. Sich selbst zu ändern, das ist bei manchem der erste, bei andern der schwerste, aber immer ein zentraler Schritt. Das Veränderung generell möglich ist, scheint klar. Besonders klar sagt das Dennis de Tray. Zur Erinnerung: Dennis de Tray, der sich bis zum Leiter der World Bank von ganz Mittelasien hochgearbeitet hat und sich seitdem mit den Ökonomien armer Länder beschäftigt. Dieser Mann, der seit Jahren zwischen Wirtschaftsmächten und Entwicklungsländern vermittelt, zwischen Wirtschaft und Sozialstaat, zwischen Geld und Armut, sagt, er sei nie in seinem Leben an eine ernsthafte Schwelle für Wandel gestoßen. Wann immer etwas verändert werden müsste, habe er offene Ohren dafür gefunden. Und wenn der das sagt, was kann da noch kommen? Scilla Elsworthy und Nicanor Perlas, in Konfliktfeldern ganz ähnlicher Komplexität unterwegs, sind übrigens auch der Meinung.

 
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