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Beziehung

Fragen nach Partner, Sex und Kindern

Die Fragen nach Beziehungen waren auf gewisse Art die intimsten des Projekts. Sie waren nicht die tiefsten (etwa die Frage nach dem Umgang mit dem eigenen Sterben ging da deutlich weiter), aber wir ließen mit dieser Frage  eine bestimmte Gesprächsebene explizit hinter uns. Ich habe keine Probleme, Leuten Fragen zu stellen, aber Menschen mit Nobelpreis (oder eigenem Artikel bei  Wikipedia, um mit zeitgemäßen Insignien zu argumentieren) nach der Rolle der Sexualität im eigenen Leben zu fragen, braucht Entschluss.

Die Frage danach, wie man den richtigen Partner findet, war für mich eine der spannendsten dieses Themenfelds. Satsuki Ina ist mir zum Beispiel im Gedächtnis geblieben. Sie meinte, der richtige Partner sei letztendlich der, bei dem so sein könnte, wie man wirklich wäre. Orland Bishop hat etwas Ähnliches gesagt: Partnerschaft sei erst dann erreicht, wenn sie das Ziel hätte, dem anderen dabei zu helfen, ganz das zu entwickeln, was ihn ihm angelegt ist. Das kann auch heißen: Ihn zu einem Punkt verhelfen, an dem die Beziehung nicht mehr passt.  Eine ganz andere Antwort, an die ich immer wieder denke, kam von Dennis de Tray: Richtig zu heiraten war einer seiner drei Kernessenzen für das gute Leben. Der erste Schritt sei, den richtigen zu finden („You will know.“). Der zweite Schritt sei, sich zu entschließen, miteinander zu bleiben. Und der dritte Schritt sei der, sich nicht vorzumachen, dass es einfach werden würde. Man brauche den Entschluss, alles menschenmögliche zu tun, um die Beziehung zu erhalten. Nur dann würde es funktionieren - und dann würde sie auch erfüllend. Ich könnte noch etliches zur Partnerfrage nennen, was mich innerlich weitergebracht hat, aber das würde dann den Rahmen sprengen. Friedhelm Mennekes wäre noch ein Tipp.

Aber jetzt wechsele ich mal das Feld und schaue doch noch auf die Frage nach der Sexualität. Georg Seeßlen hat mich ziemlich überrascht, der erklärte Atheist. Als er über die alldurchdringende Sexualität ins Schwelgen geriet, meinte ich, dass diese Perspektive wohl für andere Gott heißen würde. Er stimmte zu und meinte lapidar: „Ja, vielleicht ist Gott ja liebe. Ich habe ja nichts gegen Gott, jedenfalls nicht persönlich.“ Insgesamt war es wirklich erstaunlich, welch hohen Stellenwert der Sexualität von der alten Generation eingeräumt wird. Keine Prüderie, wie es immer wieder kolportiert wird. Trotzdem immer wieder, in allem Enthusiasmus, ein Plädoyer für achtsamen Umgang und unbedingten Respekt. Nicht aus moralischen, sondern aus lebenspraktischen Gründen. Weil Sexualität sonst auf beiden Seiten schwierig werden kann. Dazu: Jörg Gabbe, Nicanor Perlas, Peter Grünberg und Scilla Elworthy.

 
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