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Perlas ist Berater der UN in Fragen nachhaltiger Entwicklung, Berater der philippinischer Regierung, Schlüsselfigur der globalen Ökologiebewegung, Vorstandsmitglied der Mikrokreditorganisation Life Bank und Mitglied des Club of Budapest. Formal auch noch Professor für Soziologie, aber das erfährt man nur, wenn man genau hinschaut. Man kann kaum alles im Auge behalten, was er macht. 2003 hat er den alternativen Nobelpreis bekommen, die wichtigste Auszeichnung weltweit für gesellschaftliches Engagement. „Das ist ein Preis,“, sagt später ein Laudator, „den man nicht für schöne Ideen bekommt.“ Perlas ist bekannt dafür, dass er Ideen umsetzt und sich vor allem mit der Frage beschäftigt, was die Idee zur Tat werden lässt: Im Kern gesellschaftlichen Engagements, sagt er im Gespräch, stünde nicht das Wissen um die Ungerechtigkeit der Welt oder die Konsequenz der eigenen Lebensführung, sondern ein Zugang zur eigentlichen Quelle des Engagements jenseits von Zeit und Raum. Aktivismus sei nur dann erfolgreich, wenn er aus einem existenziellen Antrieb entsteht und damit verbunden bleibt. Das Gespräch, das „vermutlich schwierigste Interview, das ich je gegeben habe“, wie er später sagt, hätte viel in ihm ausgelöst und neu zugänglich gemacht. Das sagt er in Referenz zu einem Vortrag am Tag danach, für den er Standing Ovations erhalten hatte.

Der Mentor, der durch die Weitergabe seines Wissens selbst inspiriert wird: Ein schönes Bild.

 

3 Werke,
die Ihr Denken oder Leben verändert haben?

Das Interview

Nicanor Perlas

Gründer der WorldBank für Mikrokredite und Berater der UN

getroffen bei einer Konferenz in Würzburg

einzelne Antworten

zu Fragen nach Beziehung

einzelne Antworten

zu Fragen nach Karriere

einzelne Antworten

zu Fragen nach Gelerntem

einzelne Antworten

zu Fragen nach Sinn

einzelne Antworten

zu Fragen nach Visionen

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The first book I think of is The phenomenon of men by Teilard de Chardin. He took a new look at the evolution which was different from Darwins approach. He says that there is a development of the evolment of human conciousness. It was the 1st independent book I read. But I must say that I find it a bit naive what he said about the a-bomb.

The 2nd book: The philosophy of freedom by Rudolf Steiner. I was already very familiar with about 20 other philosophers, when I read it. I liked geometry and I liked the expansion of thought. I asked myself: What could be the fundamental principles, when they are not artificial but are build out of experience? Steiner was the one who answered that. I had to struggle with it, cause it destroyed so much. I bought about 20 copies of it to include all my annotations. It took me a while to understand, that this is not a philosophers book, but a training manual for the development of human consciousness.

The 3rd one was really decisive for the last 15 years for me: Civil society and political theory by Jean Cohen. It explains the history of civil society from Aristoteles to the 1980s and answers the question how it is possible to transfer large scale systems as society.

There are two more: The legitimation crisis by Jürgen Habermas, which helped me understand the fundamental idea of the three sectors. And after the revolution, which analyces 40 revolutions if they were successful. The most were not. That shows that capturing power is not enough to change society.

(Nicanor Perlas bei einem Gespräch während engage 08)

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